Der Vorsitzende der katholischen Christen, Kardinal Ratzinger aka der deutsche Papst, soll sich wieder einmal kritisch zu Lebenspartnerschaften von Schwulen und Lesben geäußert haben. Bei einer Ansprache vor Geistlichen soll er gesagt haben, dass wenn „der Mensch“ selbst entscheidet, was er ist und was nicht, die Menschheit ihre eigene Identität zerstört. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was das bedeuten soll. Wenn das heißt, dass die Menschen nicht entscheiden dürfen sollen, wie sie zusammen leben wollen, dann fände ich das ziemlichen Mumpitz.
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Hamburg: Islamische Gemeinden Norddeutschlands über ihre Einstellung zur Homosexualität
9. November 2006 · Kommentar schreiben
In einem taz-Interview äußert sich der Hamburger Geschäftsmann und Vorsitzende des Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland zu Homosexualität im Islam: Schwuler Sex sei laut Koran zwar eine Sünde, über die Konsequenzen, die Schwulen und Lesben aus ihrem sündhaften Verhalten entstehen sollten, dürfe jedoch niemand als der liebe Gott allein entscheiden.
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Religiöse: Norwegische Christen machen sich lächerlich
18. Oktober 2006 · 3 Kommentare
Eine Ausstellung im norwegischen Oslo erhitzt die Gemüter so mancher Christen. Das Naturkundemuseum zeigt eine Zusammenstellung homosexuell lebender Tierpärchen. Von konservativen Gläubigen wurde die Dokumentation aus dem Tierreich verurteilt. Böse Tiere! Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf.
(via dbna.de)
Mehr dazu bei Spiegel Online
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International: Fidjis Religiöse fordern Verankerung von Diskriminierung in der Verfassung
3. Oktober 2006 · Kommentar schreiben
Nachdem das Verfassungsgericht von Fidji das dortige Sodomiegesetz im August 2005 als diskriminierend und damit verfassungswidrig erklärt hatte, haben sich nun 20 religiöse Gruppen, darunter auch Christen, an den Premierminister gewandt. Ihre Forderung ist die Änderung der Verfassung. Nur so könne verhindert werden, dass irgendwann durch von der Verfassung vorgeschriebene Gleichbehandlung die Öffnung der Ehe, die Einsetzung schwuler Priester und andere "unacceptable practices" erzwungen werden könnten. Stattdessen müsse das Recht zur öffentlichen Diskriminierung Schwuler und Lesben in der Verfassung verankert werden.
Die Religiösen stoßen damit nicht unbedingt auf taube Ohren bei der Regierung. Premierminister Qarase wird die Gruppen empfangen, und das verfassungswidrige Sodomiegesetz wurde auch noch nicht aufgehoben.
(via 365gay.com)
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International: Südafrika auf dem Weg zur Eheöffnung
25. August 2006 · Kommentar schreiben
Das südafrikanische Kabinett hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Ehe für Schwule und Lesben zugänglich macht. Die Abstimmung im Parlament wird für Oktober erwartet. Zuvor hatte das südafrikanische Verfassungsgericht festgestellt, dass der Ausschluss von Schwulen und Lesben von der Ehe gegen das verfassungsmäßige Diskriminierungsverbot verstößt. Widerstand gegen die Öffnung kommt natürlich von den Kirchen.
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Evangelikale in Deutschland warnen Merkel vor Homosexualität und Lesbentum
17. August 2006 · Kommentar schreiben
Die deutschen Evangelikalen haben die Bundeskanzlerin für ihr Grußwort an den Stuttgarter CSD kritisiert. Der Vorsitzenden der Evangelischen Allianz Steeb gibt sich "überzeugt, dass diese Art aktiver Unterstützung von Homosexualität und Lesbentum weder für die Zukunft unseres Landes gut ist, noch das Vertrauen in die Politik stärkt. Er bittet die Politiker, sich intensiver mit der hinter dem Christopher Street Day stehenden Ideologie zu befassen. Es wäre fatal, wenn Sie sich der Ideologie dieser Bewegung ergeben würden, schreibt Steeb der Bundeskanzlerin." Welche Ideologie meint der Vorsitzende der deutschen Evangelikalen genau? Diskriminierungsfreiheit und gleiches Recht für alle? Nein, das geht natürlich nicht.
(via queer.de)
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Bayerische Polizei schützt bayerischen Papst vor Verballhornung
17. August 2006 · Kommentar schreiben
Die Münchner Polizei sammelt Pluspunkte beim lieben Gott: Eine Papstfigur, die auf einen Wagen zum Münchner Christopher-Street-Day angebracht und mit Regenbogenschopf und Kondomen ausgestattet war, durfte die Parade nicht antreten. Nach Angaben der Polizei bestand Verdacht auf Beleidigung eines Staatsoberhauptes und einer Kirche. Da fragt man sich echt, was in diesen Leuten vorgeht. Seit wann ist denn auf einer politischen Demo die Beleidigung eines Staatsoberhauptes verboten? Und inwiefern beleidigt man eine Kirche, wenn man sie mit sich selbst konfrontiert? Es gibt schon schlimme Leute, leider auch in Deutschland Bayern Deutschland.
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Umpolungsinstitute fordern Psychologen auf, ihre Therapien anzuerkennen
17. August 2006 · Kommentar schreiben
Amerikanische Fundamentalisten wie die Organisation NARTH haben anlässlich der Jahresversammlung der American Psychological Association (APA) gefordert, ihre Konversionstherapien anzuerkennen, mit denen Schwule und Lesben angeblich zu Heterosexuellen umgeformt werden können. 75 Psychologen hatten zuvor eine entsprechende Petition an die APA unterschrieben. Der Verband wies die Forderungen der Organisationen zurück, da es an wissenschaftlichen Grundlagen fehle.
(via uk.gay.com)
Stuttgarter Verwaltungsgericht schützt Lesbe vor Verfolgung im Iran
8. August 2006 · Kommentar schreiben
Das Stuttgarter Verwaltungsgericht hat die Abschiebung einer 27-jährigen Lesbe in den Iran verhindert. Die Frau war 2003 mit Hilfe eines Schleusers aus dem Gottesstaat geflohen und hatte in Deutschland Asyl beantragt. Da ihr aufgrund ihrer Homosexualität im Iran Verfolgung droht, hat das Gericht die Abschiebung abgelehnt. Zuvor hatte das Stuttgarter Gericht unter anderem auch schon Menschen bei drohender Misshandlung in einer Zwangsehe oder bei drohender gesellschaftlicher Ächtung nach einer Scheidung vor einer Abschiebung in die islamische Diktatur geschützt.
(via 365.gay.com)
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International: Nordirlands Katholiken toleranter gegenüber Schwulen und Lesben als Protestanten
3. August 2006 · Kommentar schreiben
Eine Umfrage in Nordirland hat ergeben, dass die nordirischen Katholiken eher tolerant gegenüber Schwulen und Lesben sind als die Protestanten. 83 Prozent der Katholiken meinten, sie seien „very accepting of gays, lesbians and bisexuals“, während dies nur 70 Prozent der Protestanten über sich sagten.
(via uk.gay.com)
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