Eine Reportage zu Kindern in schwullesbischen Familien liefert die taz. Sowie ein paar Hintergrundinfos zur Pflegschaft.
Beiträge vom November 2006
taz-Reportage zu Pflegekindern in schwullesbischen Familien
9. November 2006 · 2 Kommentare
Kategorien: Adoption
Hamburg: Islamische Gemeinden Norddeutschlands über ihre Einstellung zur Homosexualität
9. November 2006 · Kommentar schreiben
In einem taz-Interview äußert sich der Hamburger Geschäftsmann und Vorsitzende des Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland zu Homosexualität im Islam: Schwuler Sex sei laut Koran zwar eine Sünde, über die Konsequenzen, die Schwulen und Lesben aus ihrem sündhaften Verhalten entstehen sollten, dürfe jedoch niemand als der liebe Gott allein entscheiden.
Kategorien: Religiöse
International: Nordzypern erlaubt schwulen Sex
9. November 2006 · Kommentar schreiben
Ist dies der letzte Ort in Europa, in dem schwuler Sex per Gesetz verboten ist? Das gehört jetzt jedenfalls der Vergangenheit an: 46 Jahre nach der Unabhängigkeit von Großbritannien, plant Nordzypern nun, sein koloniales Sodomiegesetz entsprechend zu ändern.
(via 365gay.com)
Kategorien: International
Grundsatzprogramm des CSU: „Respekt“ vor Schwulen und Lesben – Entgegenkommen zum Abbau von Diskriminierung braucht aber niemand zu erwarten
9. November 2006 · Kommentar schreiben
Es wird noch dauern, bis die CSU ihr neues Grundsatzprogramm beschließen wird, aber der Entwurf zum Familienbild liegt bekanntlich schon vor. Dort heißt es zum einen, dass Patchwork-Familien und Alleinerziehende die Anerkennung der Gesellschaft verdienen – wenn die CSU es ernst meint, wäre dies ein wichtiger Schritt in Richtung eines Steuerrechts, dass sich an den Kindern und nicht am Familienstand orientiert. Das käme auch schwulen und lesbischen Eltern zugute!
Die Anerkennung schwuler und lesbischer Familien wird von Kommissions-Chef Alois Glück jedoch ausdrücklich verweigert. „Der notwendige Respekt gegenüber einer Minderheit“ sei „nicht die Anerkennung gegenüber einer familiären Situation“ heißt es bei Glück etwas verklausuliert. Soll heißen: Man wird Schwule und Lesben nicht verdammen, Unterstützung werden sie aber auch keine bekommen. Kommissionsmitglied Norbert Geis wird ebenfalls deutlich: Wenn jetzt nach außen dringe, die CSU nähere sich da schwulen Forderungen, „dann muss man eine deutlichere Formulierung finden, dass es da keine Missverständnisse gibt“, sagte Geis.
Als liberale CSUlerin nennt Spiegel Online im Übrigen die bayerische Justizministerin Beate Merk, die den Begriff „Regenbogen-Patchwork-Familie“ in die CSU gebracht habe.
Kategorien: CDU/CSU
MTV wird einen Tag lang schwul
1. November 2006 · Kommentar schreiben
Am 7. Dezember sendet MTV einen Tag lang den „MTV Gay Day“. Unter anderem mit einer schwulen Dismissed- und Date-My-Mom-Folge (sicherlich aus dem Archiv) und einem lesbischen Room Raiders. Interessant könnte um 21 Uhr eine US-Doku werden, in der drei schwullesbische Paare zum Traualtar begleitet werden.
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