Ein Artikel der Washington Times referiert verschiedene Studien zu Beziehugen von Schwulen und Lesben. Hier die Ergebnisse zusammengefasst:
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Beziehungen von Amsterdamer Schwulen nicht älter als 30 halten durchschnittlich zwischen einem dreiviertel Jahr und zweieinviertel Jahre (Quelle: Maria Xiridou et al. 2003)
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Amsterdamer Schwule in festen Beziehungen haben 6 bis 10 Sexualkontakte (wahrscheinlich pro Jahr) außerhalb der Partnerschaft (Quelle: Maria Xiridou et al. 2003)
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In einer Studie von 1984 wurden schwule US-Paare befragt. Ihre Beziehungen hatten eine Dauer zwischen ein und 37 Jahre. Alle Paare mit einer Beziehung von mehr als fünf Jahren hatten Verabredungen getroffen, wie sexuelle Aktivitäten außerhalb der Beziehung funktionieren können. Treue wurde von den Paaren nicht als sexuelle Monogamie verstanden, sondern als emotionale Bindung. (Quelle: David P. McWhirter 1984)
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Eine Analyse von US-Census-Bureau-Zahlen hat ergeben, dass 40 Prozent der schwulen und lesbischen Paare schon mindestens fünf Jahre zusammen gelebt hatten, im Vergleich zu etwa 60 Prozent bei heterosexuellen Beziehungen. Gates sieht Hinweise, dass die Stabilität schwullesbischer Beziehungen mit zunehmender Akzeptanz wächst. (Quelle: Gary J. Gates 2004)
- In jedem vierten schwulen US-Haushalt leben Kinder bzw. bei 38 Prozent aller lesbischen Paare. Bei heterosexuellen Paaren sind es 48 Prozent. (Quelle: Gary J. Gates 2004)
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„Nur“ 34 Prozent der Vermonter Schwulen in festen Partnerschaften und 50 Prozent der Schwulen in Eingetragenen Partnerschaften fanden sexuelle Aktivitäten außerhalb der Beziehung nicht akzeptabel, während dies bei 79 Prozent der verheirateten Männer der Fall war. Bei Frauen gab es kaum Unterschiede in ihrer ablehnenden Haltung. (Quelle: University of Vermont)
1 Antwort bis hierher ↓
Brian Huck // 3. November 2006 um 14:07
Man sollte sich darüber im klaren sein, welches Agenda die Washington Times verfolgen. Dieser Zitat gibt den Anlass wieder, weshalb sie sich überhaupt für solche Statistiken interessieren: „Such findings show how recognition of same-sex unions would „erode the ideal“ of traditional marriage, Pete LaBarbara, senior policy analyst at Concerned Women for America’s Culture and Family Institute.“ Wer „Concerned Women for America“ in Wikipedia nachschaut, wird übrigens auch fündig. (Bitte an Moderator: link hier einbauen) Zur Ehrenrettung der Washington Times soll angemerkt werden, dass sie mit Interviews mit dem HRC und Anne Peplau, der Psychologieprofessorin bei der UCLA, versucht haben, auch die andere Seite der Argumentation zu durchleuchten, aber Peter Sprigg vom Family Research Council bekommt doch das letzte Wort. Sinn und Zweck der sexuellen Monogamie werden genauso wenig kritisch durchleuchtet wie die offenbare Differenz in den Ansichten der beiden Geschlechter.