Nachdem das Verfassungsgericht von Fidji das dortige Sodomiegesetz im August 2005 als diskriminierend und damit verfassungswidrig erklärt hatte, haben sich nun 20 religiöse Gruppen, darunter auch Christen, an den Premierminister gewandt. Ihre Forderung ist die Änderung der Verfassung. Nur so könne verhindert werden, dass irgendwann durch von der Verfassung vorgeschriebene Gleichbehandlung die Öffnung der Ehe, die Einsetzung schwuler Priester und andere "unacceptable practices" erzwungen werden könnten. Stattdessen müsse das Recht zur öffentlichen Diskriminierung Schwuler und Lesben in der Verfassung verankert werden.
Die Religiösen stoßen damit nicht unbedingt auf taube Ohren bei der Regierung. Premierminister Qarase wird die Gruppen empfangen, und das verfassungswidrige Sodomiegesetz wurde auch noch nicht aufgehoben.
(via 365gay.com)
International: Fidjis Religiöse fordern Verankerung von Diskriminierung in der Verfassung
3. Oktober 2006 · Kommentar schreiben
Kategorien: International · Religiöse
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