Die Bundeswehr hat’s gemerkt: Das geht so nicht. Man kann nicht ein schwules Hotel streichen, weil ein paar Soldaten sich über das Umfeld beschweren, und ansonsten geht alles seinen Gang! Jetzt setzte das Ministerium nach und ließ auf Initiative von Staatssekretär Friedbert Pflüger verlautbaren, dass es die Soldaten "aus Fürsorge" "generell vor bekannten Vergnügungsvierteln in Großstädten wie der Reeperbahn in Hamburg schützen" wolle, unabhängig von der Orientierung. Das wäre natürlich in Ordnung - jetzt will aber wohl niemand in der Haut derjenigen zartbesaiteten Soldaten stecken, die die ganze Sache ins Rollen gebracht und hunderten Anderen die Unterbringung in den Kiezen dieser Republik versaut haben.
Bundeswehr diskriminiert Hotel (nicht) aus Furcht vor Homo-Image (3)
1. August 2006 · Kommentar schreiben
Kategorien: CDU/CSU
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